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Bericht

Grundwasser- und Gewässerschutz in der Nordheide

Themenmonat „Wasser in der Krise“

Klimawandel, häufigere Extremwetter und steigender Verbrauch lassen die Grundwasserspiegel der Nordheide, dem Quellgebiet u.a. von Luhe, Seeve und Este, immer weiter sinken. Wie wirkt sich das auf Natur, Fließgewässer und uns Menschen im Landkreis Harburg aus – und was muss geschehen, um unsere wertvollste Ressource nachhaltiger als bisher zu schützen?

Zudem wurden in der Vergangenheit Bäche und Flüsse begradigt und Böden entwässert, um die gewonnenen Flächen für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Wie korrigieren wir diese Sünden möglichst gut?

Um diese Fragen drehte sich gestern der Vortragsabend „Grundwasser- und Gewässerschutz in der Nordheide“ der beiden Referent:innen Gerhard Schierhorn (Vorsitzender der IGN, Interessengemeinschaft Gewässerschutz Nordheide e.V.) und Johanna Rombach (Vorstandsmitglied im NABU Hanstedt-Salzhausen e.V.).

Dabei erfuhren wir auch von der inzwischen nur noch selten vorkommenden Bachperlmuschel, die als Indikator für intakte Fließgewässern gilt und unter natürlichen Bedingungen auch 80 bis 100 Jahre alt werden kann.

Mit Frau Romberg und Herrn Schierhorn konnten wir gestern beispielhaft zwei Menschen kennenlernen, die sich stark im Grundwasser- und Gewässerschutz engagieren. Herr Schierhorn wurde u.a. für dieses Engagement jüngst mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Siehe hier!

Download Vortrag von Herrn Schierhorn (3 MB)