Das Institut für Wasser, Umwelt und Gesundheit der Universität der Vereinten Nationen schrieb Anfang des Jahres, dass sich die Wasserlage weltweit zuspitzt und man nicht mehr nur von einer vorübergehenden Wasserkrise sprechen kann, sondern inzwischen von einem globalen Wasserbankrott sprechen muss. Siehe hier.
Auch wir spüren die Auswirkungen von Wasserknappheit und zunehmender Dürre in den Sommermonaten. Landwirte müssen z. B. vermehrt ihre Felder beregnen, damit Getreide und Gemüse überhaupt noch wachsen können. Wälder sterben durch Schädlingsbefall, weil sie durch Trockenheit anfällig geworden sind. Die Hitzewellen nehmen die letzten Jahre weiter zu. In Spanien, Frankreich und Schottland wüteten große Brände. Rhein, Donau und viele weitere Flüsse Europas haben historische Tiefststände zu verzeichnen. Das Büsenbachtal und der Buchholzer Steinbach sind trockengefallen.
Der menschengemachte Klimawandel hat einen enormen Einfluss auch auf unsere Wasserressourcen. Es ist an der Zeit, endlich zu handeln. Um zu informieren und aufzuklären, hatten wir im September den Themenmonat „Wasser in der Krise“ ausgerufen. Das Thema hatten wir bereits bei unserem Filmfestival und bei unserer Fotoaustellung an Gleis 1 aufgegriffen.










